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006 ; i'd catch a grenade for you

Ich kann es verstehen, wenn man alten Zeiten nachhhängt. Weil ich das auch oft gerne tue. Weil ich gerne an schöne Sache zurückkdenke, weil ich mir sogar manchmal wünsche, dass ich sie zurückhaben kann. Und trotzdem tut es so verdammt weh zu lesen, wie eine einem nahestehende Person jemand anderen vermisst. Ich komm' mir so wertlos vor, obwohl ich genau weiß, dass ich übertreibe. Ich denke mir seit vorhin: was hab' ich falsch gemacht?

Warum vermisst man bestimmte Personen? Weil diese eine Person einem fehlt? Weil man etwas Bestimmtes nicht mehr hat? Weil dieses bestimmte Etwas an einer anderen Person fehlt und man sich deswegen gleich die ganze Person zurückwünscht?

Und warum zum Teufel tut das anderen weh? Warum tut mir das weh? Und warum kann ich nicht einfach wieder normal reagieren und so tun als wäre nichts gewesen? So wie immer eben. Es wäre so einfach, das abzutun. Aber es geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Eben weil ich mich frage, was ich falsch gemacht habe, weil ich das prinzipiell erstmal auf mich beziehe. Nicht, weil ich egoistisch bin und auch nicht, weil ich denke, dass ich Schuld habe.. Weil ich Verlustängste habe. Weil mir das Sorgen bereitet. Weil ich nicht weiß, wie ich damit umgehen soll. Wie ich mit meiner Reaktion umgehen soll, weil sie ziemlich heftig war. Ich hab' nicht geweint. Ich war nicht wirklich traurig. Doch, ja, das auch, aber ich war vielmehr wütend. Auf mich selber. Warum? Ich weiß es selber nicht.

Momentan läuft so vieles verquer. Nicht unbedingt schief, aber eben nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Aber das ist die einzige Sache, die mich wirklich aus der Bahn geworfen hat.

Zur Abwechslung mal was weniger Melancholisches: das Chatten vorhin mit Mel und Lu und jetzt mit Steph tut echt gut.

21.12.10 21:39


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